Social Networking wird immer beliebter. Ich selbst bin in vielen Communities angemeldet und vertreibe dort einen Teil meiner Zeit. Nützlich ist es auf jeden Fall, habe ich doch viele alte Freunde aus der Schulzeit wiedergefunden und habe jetzt regelmäßig Kontakt. Doch es gibt auch Schattenseiten.

Datenschutz

Notwendig ist bei Social-Network Diensten einfach, dass man persönliche Daten angibt. Schule, Geburtsdatum, Vorname und Nachname, Wohnort – denn sonst kann man nicht gefunden werden. Doch wo solche Angaben eingetragen sind, können sie auch ausgelesen werden. Ob dies nun eine Einzelperson ist, die aus eigenen Gründen an die Daten kommen möchte oder Datendiebe, die die Datensätze in Massen von den Platformen laden – gefährlich ist beides gleichermaßen.

Besonders die Daten von Kinder und Jugendlichen sollte besonders geschützt sein und vor allem nicht in Suchmaschinen auftauchen – dies ist etwa bei schülerVZ der Fall. Dort kann man sogar auswählen, ob die angegebenen Daten nur von Freunden, die man bereits als solche erkannt hat, gesehen werden dürfen, oder, ob alle im Verzeichnis registrierten Nutzer diese einsehen dürfen. Das, so kann man sich denken, ist vor allem auch bei Fotos wichtig.

Schüler: Herziehen über Lehrer

Eine trügerische Sicherheit bieten Platformen, die sich als Zielgruppe Schüler auserkohren haben. Die Anmeldung ist eigentlich nur für Schüler, aber auch Lehrer verkehren dort regelmäßig. Wenn dann für die Nutzer frei zugänglich über Lehrer hergezogen wird, ist ein Streit vorprogrammiert – oder aber der Lehrer nimmt die Aussagen hin und erteilt schlechtere Noten. Beides nicht wünschenswert.

Kriminelle Energien

Prinzipiell stellen sich auf Social Network Platforem die gleichen Gefahren wie bei den Gefahren im Chat. Denn mittelbare oder unmittelbare Kommunikation ist heutzutage auch auf solchen Seiten möglich.